Götterbotin

Iris (griechisch Ἶρις, Regenbogen) ist die Götterbotin des Dialoges aus der griechischen Mythologie, die bei Streitigkeiten immer wieder vermittelnd auftritt.

Sie ist die Personifikation des Regenbogens und kann nach der physikalischen Vorstellung der Griechen Winde erzeugen. Sie ist die Gattin des Zephyros, des Westwindes. Sie hat meist die Funktion einer Götterbotin, vorzugsweise der Göttermutter Hera, deren Befehle sie den Menschen überbringt.

Als Mittlerin zwischen Himmel und Erde personifiziert sie den Regenbogen – die Brücke zwischen Götterwelt und Menschheit. Wenn ein Regenbogen erschien, war dies in altgriechischen Welt das Zeichen, dass eine Botschaft der Götter durch Iris, die Götterbotin, überbracht wurde.

Sie ist furchtlos, redegewandt und schlagfertig. Schmeichlerisch und mit Überzeugungsgabe umgarnts sie diejenigen, die sie zu einem Dienst für Hera überreden soll. Sie ist auch Botin des Zeus und Eideszeugin für die olympischen Götter. Wie Hermes wurde sie als Begleiterin und Ratgeberin geschätzt.

Ihre Attribute sind Vögel, Flügel, Flügelsandalen, Fahne, fliegender Schleier, Caduceus (Heroldstab) und Schlange. Ihr Kleid schimmert vielfarbig und ist goldbestickt.


IRIS beflügelt, Konfliktkultur lohnt sich!